Best-Practice-Beispiele: So funktioniert E-Mobilität im Alltag

Für diese Vorreiter*innen gehört E-Mobilität bereits zum Alltag: Sie sind emissionsfrei in der Landeshauptstadt unterwegs – und das Fahren mit E-Fahrrädern, E-Lastenrädern und E-Autos macht ihnen offensichtlich Spaß. Kein Wunder, denn E-Fahrzeuge haben viele Vorteile – sie sind nahezu geräuschlos, kosteneffizient und stoßen vor Ort keine Emissionen aus.

Über ihre Erfahrungen mit E-Mobilität im Alltag berichten Max Ulmke, Jannis Stahnsdorf und Manuela Hahn.

Max Ulmke mit seinem E-Fahrrad

© Max Ulmke

Max Ulmke verzichtet auf ein Auto und fährt lieber mit seinem E-Fahrrad

„Das hier ist bereits mein zweites E-Fahrrad. Es macht irre Spaß, weil ich unverschwitzt und schnell – ohne Parkplatzsuche – auf der Arbeit ankomme. Die 19 Kilometer bis nach Starnberg zu meinen Eltern und zurück sind auch kein Problem. Ich habe übrigens mein Auto verkauft, weil ich es nicht mehr brauchte.“

Max Ulmke aus München

Jannis Stahnsdorf und seine Familie mit E-Lastenrad

© Jannis Stahnsdorf

Zu jeder Jahreszeit mit dem E-Lastenrad unterwegs

„Wir haben uns für dieses nachhaltige E-Lastenrad mit im Rad integriertem Nabenmotor entschieden und dafür sogar eine Förderung der Landeshauptstadt München erhalten. Ein Fahrzeug reicht uns nicht, da wir beide berufstätig sind und zwei Kinder haben. Wir fahren die Strecken zu den Kindertagesstätten und zur Arbeit in der Stadt mit dem E-Lastenrad. Das hat sich total bewährt, weil es klimafreundlich, schnell und platzsparend ist. Es gibt eine kleine Sitzbank vorne mit Anschnallgurten und einem aufblasbaren Verdeck. So können wir fast bei jedem Wetter damit fahren.“

Jannis Stahnsdorf und Familie aus München

Jannis Stahnsdorf und seine Familie mit E-Lastenrad

© Manuela Hahn

Manuela Hahn findet immer einen Parkplatz

„Ich bin seit zwei Jahren täglich 50 Kilometer mit dem E-Auto unterwegs. Ich komme geräuscharm und komfortabel zur Arbeit. Das Beste am E-Mobil ist der sparsame Verbrauch: Durchschnittlich verbraucht mein Elektroauto in etwa 15 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Ich tanke mein Fahrzeug zuhause mit 100 Prozent Ökostrom aus regenerativer Energieerzeugung! Die Heizung hat übrigens 300 Watt und ist im Winter sofort warm.“

Manuela Hahn aus dem Münchner Umland

Und auch von der Landeshauptstadt München selbst gibt es Best-Practice-Beispiele: Ein herausragendes Exempel für die Entwicklung von emissionsfreiem Verkehr in München stellt die Wohnanlage Domagkpark im Stadtteil Schwabing dar. Hier ist vor fünf Jahren eine E-Mobilitätsstation mit angeschlossenem Auto- und Fahrrad-Verleihsystem inklusive Lastenfahrrädern und einer Ladeinfrastruktur entstanden. Mehr als 120 Bewohner*innen des Quartiers nutzen diese Station bereits nach nur einem Jahr.