10 richtig coole Tipps zum Klimaschutz

Sie haben es eilig? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere zehn Tipps für mehr Klimaschutz in München. Da ist garantiert für jede*n etwas dabei! Finden Sie auf die Schnelle heraus, wie sich ein klimafreundlicher Alltag gestalten lässt. So sorgen wir gemeinsam für ein lebenswertes München und eine nachhaltige Zukunft.

Frau traegt Fahrrad

Tipp #1

Fahrrad und Bahn statt eigenes Auto

Der Klassiker unter den Tipps. Weil es einen großen Unterschied macht, verzichten Sie bitte wann immer möglich auf Ihr eigenes Auto. Ob Sie sich ein Auto teilen
oder leihen, den öffentlichen Nahverkehr nutzen, Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen: Sie sparen immer viel CO2. Und wenn Sie in die Pedale treten oder sogar zu Fuß gehen, bleiben Sie auch noch fit! Wie klingt das?

Mehr Infos zum Thema öffentlicher Personennahverkehr in München finden Sie auch online:
www.mvg.de
www.mvv-muenchen.de

Mann lehnt an Solarpanel

Tipp #2

Jetzt umschalten auf Ökostrom

Die einfachste und schnellste Art, etwas fürs Klima zu tun? Nutzen Sie Ökostrom! Und keine Angst, dabei sitzen Sie garantiert nie im Dunkeln. Er kostet oftmals nicht mehr als der „normale“ Strom und der Wechsel geht schnell und unkompliziert. 

Informieren Sie sich im Internet oder bei Ihrer*m aktuellen Anbieter*in zu klimafreundlichen Tarifen.

Mädchen mit Eis am Stil

Tipp #3

Der Eisberg im Eisfach?

Das muss nicht sein! Regelmäßiges Abtauen von Eisfach und Gefriertruhe hilft Ihnen dabei, Kühlenergie zu sparen. Denn bereits eine dünne Eisschicht von nur einem Zentimeter im Gefriergerät erhöht den Energieverbrauch um fast 50 Prozent. 

Übrigens: Die optimale Kühlschranktemperatur liegt bei 7 Grad. Bei Kühlschränken ohne Thermometer entspricht das meist den niedrigeren Reglerstufen 1 oder 2. Das spart Strom und Ihre Lebensmittel bleiben trotzdem frisch.

Mann lehnt an Heizung

Tipp #4

Die Coolen heizen schlau

Übertriebenes Heizen kostet Sie bares Geld. Wir empfehlen daher ganz klar 20 Grad im Wohnzimmer und 16 Grad im Schlafzimmer. Wenn Sie darüber hinaus noch richtig lüften, spart das zusätzliches Geld. Denn Stoßlüften kühlt Räume nicht aus, gekippte Fenster dagegen schon.

Mehr Infos finden Sie beispielsweise beim Umweltbundesamt:
www.umweltbundesamt.de/themen/richtig-heizen

Fenster komplett öffnen

Tipp #5

Sharing is caring

Leihen und Verleihen ist nachhaltig und im Trend. Ob über Tauschbörsen im Internet, auf Kleidertauschpartys oder in Nachbarschaftsnetzwerken, die Sharing Economy ist auf dem Vormarsch. Und selbst für kaputte Dinge ist gesorgt, denn zahlreiche Repaircafés laden Sie dazu ein, selbst tätig zu werden oder reparieren zu lassen. Der schöne Nebeneffekt: Sie lernen Menschen aus der Nachbarschaft kennen. Und müssen Sie doch mal etwas wegwerfen: Bitte richtig trennen, es lohnt sich!

Informationen zum richtigen Trennen finden Sie beim Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM):
www.awm-muenchen.de

Informationen zu Tauschbörsen, Flohmärkten, Repaircafés und zur Halle 2 des AWM finden Sie auf:
www.awm-muenchen.de/vermeiden

Infos zu Kleidertauschpartys in München gibt es unter anderem hier:
www.greencity.de/projekt/upcycle-your-style-kleidertauschparty

Frau mit Brokkoli auf dem Kopf

Tipp #6

Klimafreundliche Ernährung

Zu viel Fleischkonsum ist ungesund und schädigt das Klima – weniger ist mehr! Vertrauen Sie auf bio, regional und saisonal statt international und alles egal. Und: Jeden Tag werden in Deutschland Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen, also kaufen Sie nur das, was Sie auch wirklich brauchen. Im Schnitt wirft jede*r von uns in Deutschland pro Jahr ganze 80 Kilo Lebensmittel weg.

Übrigens: Wenn es regional und saisonal sein soll, besuchen Sie doch einen der vielen Münchner Obst und Gemüsemärkte – eine Übersicht finden Sie unter anderem auf: www.muenchen.de.

Zudem gibt es in München eine Vielzahl an Öko- und Biokisten. Eine Übersicht finden Sie auf: www.oekokiste.de.

Wer selbst Mitgärtnern will, kann das zum Beispiel beim Kartoffelkombinat: www.kartoffelkombinat.de.

Frau steigt in den Zug

Tipp #7

Ein feiner Zug für die Umwelt

Für die meisten Strecken ist eine Bahnfahrt die perfekte Alternative. Oftmals genauso schnell und weitaus umweltfreundlicher reisen Sie so meist bequemer als eingeengt im Billigflieger oder im Auto. Allein auf einer Strecke von 100 Kilometern stößt ein Flieger ca. 30 Prozent mehr CO2 aus als ein Pkw und mehr als 5-mal so viel wie die Bahn.

Übrigens: Zum Fliegen gibt es zahlreiche Alternativen – neben der Bahn beispielsweise den Fernbus oder eine der vielen Mitfahrzentralen.

Steckerleiste wird ausgeschaltet

Tipp #8

Goodbye Stand-by

Zahlen und nichts dafür bekommen? Auf keinen Fall! Schalten Sie deshalb alle Geräte richtig aus, anstatt sie in den Stand-by-Modus zu schicken. Als Faustregel gilt: Alles, was leuchtet, frisst Strom. So können beispielsweise ausschaltbare Steckdosenleisten dabei helfen, bis zu 100 Euro pro Jahr einzusparen.

Übrigens: Schaltbare Steckerleisten finden Sie in jedem Baumarkt oder im Fachhandel.

Älterer Mann nach dem Sport

Tipp #9

Mehrweg statt Einweg

Statt jedes Mal einen neuen Becher für Ihren Coffee to go zu verwenden, nehmen Sie doch einfach einen mehrfach verwendbaren. Und brauchen Sie wirklich gekauftes Wasser aus der Flasche, wenn das Münchner Leitungswasser zu den besten der Welt gehört? Wenn es dann doch mal eine Flasche sein soll, achten Sie bitte unbedingt auf Mehrweg.

Mehr Infos finden Sie online beim Abfallwirtschaftsbetrieb München unter:
www.awm-muenchen.de

Mann hält Baum im Topf fest

Tipp #10

Guter Ausgleich

Alle Tipps schon befolgt? Verbleibende Emissionen können Sie durch einen Beitrag zu Klimaprojekten ausgleichen, mit denen beispielsweise Wald wieder aufgeforstet wird. Oder haben Sie schon einmal selbst einen Baum gepflanzt? Dieser bindet im Laufe seines Lebens ungefähr 1 Tonne CO2. Damit haben Sie ganz einfach einen Flug von München nach Hamburg kompensiert.

Informationen zum Ausgleich von Emissionen (u. a. für Flugreisen) finden Sie beispielsweise beim Umweltbundesamt:
www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/flugreisen

Sie können sich die 10 Klimaschutz-Tipps gern auch als Flyer herunterladen.