19. November, 2019

Heizspiegel für Deutschland 2019: Nutzen Sie Ihr Sparpotenzial!

Solarzellen und Geldscheine

Was denken Sie: Welcher Anteil des Energieverbrauchs zu Hause geht auf Kosten Ihrer Heizung? Mehr als die Hälfte aller Münchnerinnen und Münchner schätzen, dass es zwischen 10 und 50 Prozent sind – und unterschätzen dabei den Energieverbrauch der Heizung erheblich. Denn es sind ganze 70 Prozent des Energieverbrauchs, die in einem durchschnittlichen Haushalt durch das Heizen verursacht werden. Wird Warmwasser mit einberechnet, sind es sogar 84 Prozent. Kein Wunder also, dass die Heizkostenabrechnung so manches Loch in die Münchner Haushaltskassen reißt.

Die gute Nachricht: Sie können Sparpotenziale ausschöpfen – laut dem neuen Heizspiegel für Deutschland zahlen 9 von 10 Bürgerinnen und Bürgern mehr Heizkosten als nötig. Lesen Sie hierzu unsere Tipps zum Heizkostensparen.

Sanierungsstand wichtiger Faktor bei Heizkosten

Mit rund 40 Prozent heizen die meisten Münchnerinnen und Münchner mit Erdgas. Wie viel sie am Jahresende dafür zahlten, unterscheidet sich jedoch deutlich und hängt zu einem großen Teil vom energetischen Sanierungsstand ihres Hauses ab:

Während Bewohner von Häusern mit guter Wärmedämmung 2018 im Schnitt 470 Euro Heizkosten für eine 70-Quadratmeter- Wohnung zahlten, war es in Häusern ohne ausreichende Wärmedämmung mit 980 Euro mehr als doppelt so viel. Entsprechend schlecht sieht die CO2-Bilanz in unsanierten Häusern aus: Über 2 Tonnen zusätzliches CO2 werden durch den hohen Heizenergieverbrauch verursacht.
Die Höhe der Heizkosten hängt jedoch auch von der Art des Heizsystems und des Energieträgers ab: Besonders teuer war Heizen 2018 mit Fernwärme und Heizöl. Besonders günstig heizen energieeffiziente Wärmepumpen.

Heizkosten sparen als Mieter

Als Mieterin oder Mieter können Sie natürlich nur bedingt Einfluss auf den Heizenergieträger oder den Sanierungsstand Ihres Hauses nehmen – bei einem Umzug sollten Sie diese Faktoren jedoch im Hinterkopf behalten. Aber auch in Ihrer alten Wohnung können Sie fast immer Heizkosten – und somit Ihren CO2-Ausstoß – reduzieren. Wie Sie mit Ihrem Verbrauch im Vergleich zu ähnlichen Haushalten liegen und wie hoch Ihr Sparpotenzial genau ist, verrät der HeizCheck. Und wenn Ihr Verbrauch erhöht ist: Die besten – und effektivsten – Spartipps gibt es auch bei uns. Ein Beispiel: Die Temperatur zu Hause dauerhaft um ein Grad senken, spart bereits 6 Prozent des Heizenergieverbrauchs. Oder Sie duschen ab sofort mit Sparduschkopf. Das halbiert Ihren Warmwasserverbrauch in der Dusche – und spart so kräftig Heizkosten. Zu den Heiz- und Warmwassertipps