16. Januar, 2020

Heizkosten sparen durch richtiges Lüften

Solarzellen und Geldscheine

Moment mal… Lüften soll Heizkosten sparen? Kann das sein? Tatsächlich: Das falsche Lüftungsverhalten kann Ihre Heizkosten ganz schön in die Höhe treiben – und sogar schlimmstenfalls auf Kosten Ihrer Gesundheit gehen. Darauf sollten Sie achten:

Stoßlüften statt Fenster auf Kipp

Fenster auf Kipp versprechen eine gute Dauerbelüftung, in Wirklichkeit erfolgt aber kaum qualitativer Luftaustausch. Dafür kühlen die Wände um das Fenster herum aus und Kondenswasser aus der wärmeren Innenluft lagert sich ab. Zum Erwärmen der Wände müssen Sie dann kräftig heizen und die angesammelte Feuchtigkeit kann leicht zu Schimmelbildung führen. Besser ist es, die Fenster ganz aufzumachen und am besten für richtigen Durchzug zu sorgen.

Wie lange Lüften im Winter?

In der kalten Jahreszeit genügt es, wenn Sie drei bis vier Mal täglich die Fenster fünf Minuten öffnen. In dieser Zeit unbedingt darauf achten, die Heizkörperthermostate herunterzudrehen, sonst geben die Heizungen durch den kalten Luftzug Vollgas. Komfortabler geht das mit smarten Thermostaten, die mit Fensterkontakten ausgestattet sind und dann selbstständig herunterregeln.

Tipp: Sie haben zu Hause einen Wäschetrockner oder Waschtrockner? Normalerweise empfehlen wir, Wäsche einfach auf Ständer oder Leine trocknen zu lassen – dem Klima zuliebe. Im Winter kann es aber klimafreundlicher sein, die Wäsche im Trockner zu trocknen. Denn wird im Winter viel Wäsche drinnen aufgehangen, muss die Feuchtigkeit entsprechend öfter abgelüftet werden und das kann die Heizkosten in die Höhe treiben. Entscheidend ist der energetische Zustand von Haus und Heizanlage: Bei einer alten, ineffizienten Heizung ist ein (moderner) Trockner meist die effizientere Wahl bei kalten Außentemperaturen.