03. März, 2020

Energieverbrauch beobachten und Geld sparen

Solarzellen und Geldscheine

„Mach das Licht aus, bitte!“ Diese Aufforderung klingt noch aus Kindheitstagen in unseren Ohren. Besonders vorbildlich gehen Münchnerinnen und Münchner mit dieser Energieform um.
Doch sind Sie sich auch darüber bewusst, dass die Lichtnutzung im Schnitt weniger als 10 Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs in Privathaushalten ausmacht? Wussten Sie, dass Kühlschränke und Gefriergeräte dagegen für 17 Prozent Stromverbrauch verantwortlich sind? Wir bringen Transparenz in Ihren individuellen Stromverbrauch. Dann können Sie ihn optimal drosseln.

1. Transparenz schafft Effizienz

Wer seinen Energieverbrauch kennt, kann einfacher Energie einsparen. So finden Sie heraus, wie viel Strom die Geräte in Ihrem Haushalt verbrauchen: Mit einem Strommessgerät können Sie jedes einzelne Gerät prüfen. Für einen Überblick über alle Geräte lassen Sie Ihren Stromverbrauch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt checken: Jetzt den kostenfreien StromCheck starten und dann individuell beraten lassen.

2. Smarte Tools zum Stromsparen

Mit schlauen Helfern behalten Sie Ihren Stromverbrauch im Blick und vermeiden zu hohe Stromkosten. Zum Beispiel ist der intelligente Stromzähler (Smart Meter) ein guter Freund, wenn Sie Ihren Stromverbrauch reduzieren möchten. Das Tool zeigt Ihnen genau an, wie viel Strom Sie am Vortag oder im vergangen Monat verbraucht haben und protokolliert den aktuellen Stand. Lesen Sie im Dossier, welche weiteren Möglichkeiten für mehr Transparenz beim Stromverbrauch es sonst noch gibt.

3. Die beliebteste Maßnahme: Licht aus!

Wenn es ums Licht geht, verhalten sich Münchnerinnen und Münchner bereits vorbildlich! Beim Verlassen der Räume schalten 90 Prozent von ihnen das Licht aus. Möchten Sie wissen, wie Sie weitere Stromkosten einsparen und den CO2-Ausstoß drosseln können? Mit LEDs. Bei einer Leuchtdauer von 1 Stunde täglich betragen die Stromkosten bei Glühbirnen 6,40 Euro. Im Vergleich dazu liegen die LED-Stromkosten bei nur 1,70 Euro. Ersetzen Sie 10 Glühbirnen durch LEDs und sparen Sie rund 155 Euro und vermeiden im Schnitt 310 kg CO2 im Jahr. Übrigens: Smarte LED-Lampen können auch auf besonders warmes Licht oder andere Farben umgestellt werden.

4. Informationstechnik: größter Stromfresser unserer Zeit

Unsere täglichen Arbeitsgeräte: Desktop-PC, Drucker, Fernseher, HiFi-Anlagen und Radios sind meist ständig auf Standby. Tatsächlich nutzen wir die meisten Geräte viele Stunden täglich gar nicht. Schalten wir sie ganz aus, macht sich das deutlich in unserer Haushaltskasse bemerkbar. Satte 115 Euro und 235 kg CO2 kann ein durchschnittlicher Haushalt so jährlich sparen. Zudem sind Laptops deutlich sparsamer als Desktop-PCs. Sie können sich über weitere 65 Euro freuen.

5. Energie sparen mit energieeffizienten Geräten

Sollte bei Ihnen ein mindestens zehn Jahre alter Kühlschrank in der Küche stehen, lohnt es sich meist, diesen auszutauschen, bevor er kaputt geht. Im Vergleich verbraucht ein altes Kühlmodell im Schnitt 329 Kilowattstunden im Jahr, was umgerechnet 96 Euro ergibt. Mit einem neuen Kühlschrank (A+++) können Sie jedes Jahr bis zu 241 Kilowattstunden und 71 Euro einsparen.

Mit dem KühlCheck von München Cool City können Sie überprüfen, ob sich auch bei Ihnen ein Tausch lohnt und wie viel CO2 und Geld Sie mit einem neuen, energieefiizienten Kühlschrank sparen würden.
Weitere Stromspar-Tipps finden Sie hier.