Transparenz zu Hause:
Vom einfachen Messgerät zum Smart Home

Um Ihren Stromverbrauch zu messen, zu analysieren und zu senken, gibt es mehrere Hilfsmittel: einfache Stromverbrauchsmessgeräte, digitale Zähler (Smart Meter) und vollständig vernetzte Smart-Home-Systeme. Doch kann man damit wirklich Strom und Geld sparen? Und wie gut schützen die Geräte persönliche Daten?

1. Stromsparen mit Stromverbrauchsmessgeräten

2. Ganz schön schlau: Stromsparen mit Smart Metern

3. Hallo, Zukunft! Energiesparen mit Smart-Home-Systemen

  • Datenschutz bei Smart Metern und Smart Home – mit Sicherheit gut?

  • Weitere Hintergrundinformationen

1. Stromsparen mit Stromverbrauchsmessgeräten

Hand steckt Stecker in Strommessgerät
© Stephan Zabel / iStock.com
Mit einem einfachen Strommessgerät finden Sie heraus, wie viel Strom ein bestimmtes Gerät in Ihrem Haushalt verbraucht. Dazu stecken Sie das Messgerät zwischen das zu testende Endgerät und die Steckdose. Einige Strommessgeräte ermöglichen zudem die Eingabe des Strompreises und zeigen so auch gleich die Stromkosten an.

Die erhobenen Messdaten werden meist nur lokal im Gerät gespeichert und sind damit sicher. Komplexere Versionen können sich aber mit dem heimischen Netzwerk oder einem fremden Server verbinden. Das ist praktisch, weil Sie Ihre Daten zum Beispiel mit einer App oder am PC auslesen und analysieren können. Einige Geräte lassen sich über digitale Assistenten steuern. Um sicher zu gehen, dass Ihre Daten hierbei auch wirklich sicher sind, achten Sie bei solchen Geräten schon vor dem Kauf unbedingt auf die jeweilige Datenschutzvereinbarung.

Strom- und sogar Heizmessgeräte können Sie sich in Kürze direkt bei München Cool City ausleihen. Melden Sie sich am besten bei unserem Newsletter an. Dann halten wir Sie hierzu auf dem Laufenden (Zur Newsletteranmeldung). Strommessgeräte sind auch im Stromkoffer der SWM enthalten, den Sie gegen eine Gebühr ausleihen können. Stromkoffer ausleihen

2. Ganz schön schlau: Stromsparen mit Smart Metern

Mieterin kontrolliert Verbrauch am Stromzähler
© Phil Dera / co2online.de
Ein weiteres Tool, das hilft, Ihren Energieverbrauch zu reduzieren, sind intelligente Stromzähler (Smart Meter). Sie protokollieren Ihren Stromverbrauch im Zeitverlauf. Dadurch sehen Sie genau, wieviel Strom Sie am Vortag, in der letzten Woche oder im vergangen Monat verbraucht haben. Ein herkömmlicher Zähler, wie ihn die meisten Menschen kennen und im eigenen Haushalt oder Keller haben, zeigt dagegen nur den Gesamtzählerstand an.

Wer in München ein Smart Meter nutzen möchte, kann sich direkt an den lokalen Messstellenbetreiber wenden. Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Smart-Meter-Pakete, zum Beispiel mit oder ohne Strombezug oder Online-Anbindung (Gateway).

Um mit Hilfe eines Smart Meters tatsächlich Strom zu sparen, müssen Sie nach der Analyse dennoch Ihr Verhalten ändern. Zum Beispiel, indem Sie unsere Tipps umsetzen.

3. Hallo, Zukunft! Energiesparen mit Smart-Home-Systemen

Smartphone App für Smart Home
© geralt / pixabay.com
Das Smart Home geht noch einen Schritt weiter – es bietet nicht nur Transparenz, sondern ermöglicht eine intelligente Steuerung von Geräten. Hier werden beispielsweise Tür- und Fensterkontakte, Rollläden, Lampen, Waschmaschine oder auch die Photovoltaikanlage auf dem Dach miteinander vernetzt. Dadurch haben Sie nicht nur den Stromverbrauch aller angeschlossenen Geräte im Blick. Sie können Ihr Zuhause auch über das Smartphone überwachen und fernsteuern – beispielsweise die Waschmaschine starten, wenn die Sonne scheint und gerade für reichlich günstigen Photovoltaikstrom sorgt.

Datenschutz bei Smart Metern und Smart Home – mit Sicherheit gut?

Die Themen Datenschutz und Datensicherheit sind bei Smart Metern und beim Smart Home besonders wichtig. Denn die Daten, die solche Systeme erheben, lassen Erkenntnisse über Ihre persönlichen Gewohnheiten zu, über Ihren Alltag und Lebensstandard. Hard- und Softwarehersteller sind hier in der Pflicht, ganz besonders auf die Sicherheit zu achten. Als Nutzer sollten Sie daher auf regelmäßige Updates bestehen – und prüfen, wo Ihre Daten landen: nur in den eigenen vier Wänden oder auf einem fremden Server?