Zahlen Sie nicht zu viel fürs Heizen!

Wissen Sie, wie viel Ihre Nachbarn oder Freunde fürs Heizen bezahlen? Ein Vergleich der eigenen Heizkosten mit ähnlichen Haushalten hilft, den persönlichen Verbrauch einzuordnen. Das geht ganz einfach: Sie brauchen nur Ihre Heizkostenabrechnung, unseren kostenlosen Online-Heizkostenrechner und fünf Minuten Zeit. Hausbesitzer nehmen natürlich ihre Energierechnung zur Hand.

Egal ob Nachzahlung oder Rückzahlung: Die Höhe Ihrer Heizkostenabrechnung verrät Ihnen nicht, ob Ihre Kosten besonders hoch oder niedrig sind. Vielleicht erhalten Sie 50 Euro zurück – aber hätten mit ein paar Spartricks 250 Euro wiederbekommen können.

Um zu erfahren, wo Sie in Sachen Heizen wirklich stehen, müssen Sie Ihre Kosten und den Verbrauch mit ähnlichen Haushalten vergleichen. Genau dafür gibt es unseren Online-Heizkostenrechner „HeizCheck“, den Sie hier finden. Bei dem Rechner geben Sie einfach einige Daten aus Ihrer Heizkostenabrechnung ein. Fünf Minuten später wissen Sie, wie es mit den Heizkosten für Ihre Wohnung aussieht und ob die Heizkosten im gesamt Haus eher niedrig oder zu hoch sind.

Probieren Sie unseren Heizkostenrecher am besten gleich aus!

9 von 10 Verbrauchern können beim Heizen sparen

Heizkostenabrechnung prüfen

© Alois Müller / co2online.de

Kennen Sie Ihre Heizkosten? Bewohner einer 70-Quadratmeter-Wohnung haben im Abrechnungsjahr 2016 in München etwa 875 Euro bezahlt – im Durchschnitt. Das zeigt der Heizspiegel für München 2018 . Doch die Wahrheit ist, dass es eine riesige Kostenspanne beim Heizen gibt. Hauptgrund dafür ist der energetische Sanierungsstand des Gebäudes.

In energetisch guten Häusern lagen die Kosten in München im Schnitt bei rund 625 Euro. Das gilt für die besten 10 Prozent aller Gebäude. Alle übrigen Häuser sind beim Heizen lediglich Mittelmaß oder verbrauchen eindeutig zu viel Heizenergie. Entsprechend hoch ist das Sparpotenzial. Bewohner einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem besonders schlechten energetischen Haus mussten in München 2016 rund 1.135 Euro fürs Heizen zahlen.

Durchschnittliche Heizkosten 2016 in einer 70m² Wohnung in München

Energieträger günstig mittel zu hoch
Erdgas 567 Euro 840 Euro 1.120 Euro
Erdöl 539 Euro 728 Euro 945 Euro
Fernwärme 763 Euro 1.057 Euro 1.344 Euro
Durchschnitt 623 Euro 875 Euro 1.136 Euro
Quelle: Münchner Heizspiegel

Heizkosten im Altbau deutlich höher

Mieterin schaut sich Heizspiegel an

© Phil Dera / co2online.de

Noch deutlicher ist der Kostenunterschied zwischen Alt- und Neubauten. Wer in einem energetisch schlecht sanierten Altbau wohnt, zahlt in Deutschland im Schnitt fast vier Mal so hohe Heizkosten wie Bewohner eines gut sanierten Neubaus. Ein Grund, sich vor dem nächsten Wohnungswechsel auch den Energieausweis des Gebäudes genau anzuschauen. Darin finden Sie Daten zur Energieeffizienz des Hauses – zum Beispiel die Angabe, wie viel Heizenergie im Haus jährlich pro Quadratmeter verbraucht wird. So können Sie Ihre zukünftigen Heizkosten zumindest abschätzen. Übrigens: Den Energieausweis erhalten Sie von ihrem Vermieter und können diesen schon bei der Wohnungsbesichtigung anfordern.

Durchschnittliche Heizkosten in Deutschland 2017 in einer 70m² Wohnung mit Erdgas-Zentralheizung

energetisch gute Wohnung energetisch schlechte Wohnung
Altbau vor 1977 550 Euro 1.195 Euro
Neubau nach 2002 330 Euro 705 Euro
Quelle: Heizspiegel für Deutschland - Heizspiegel nach Gebäudebaujahr

Ihre Heizkosten liegen über dem Schnitt?

Heizung einstellen

© co2online.de

Sind Ihre Heizkosten besonders hoch, kann das viele Ursachen haben. Vielleicht arbeitet der Heizkessel in Ihrem Haus ineffizient oder das Gebäude ist nicht ausreichend gedämmt – als Eigentümer können Sie daran etwas ändern. Schon kleinere Optimierungsmaßnahmen wie z.B. der hydraulische Abgleich machen die Heizung effizienter. Die Dämmung des Daches oder der Kellerdecke bringen ebenfalls oft große Einsparungen. Lassen Sie sich vom Bauzentrum München persönlich beraten, wie Sie am besten sparen können. Die Beratung ist kostenlos.

Wenn Sie Mieter sind, prüfen Sie Ihr eigenes Heizverhalten und nutzen Sie kleine Hilfsmittel wie programmierbare Thermostate oder Sparduschköpfe, um Ihren Verbrauch zu senken. Unsere Tipps verraten Ihnen, wie viel Sie mit welcher Maßnahme sparen können.