05. Dezember, 2019

Ein rauschendes Weihnachtsfest – im Einklang mit dem Klima

Solarzellen und Geldscheine
© freestocks.org
Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit, aber auch der Gemütlichkeit zu Hause, der Geschenke und des guten Essens. All das kann dafür sorgen, dass die persönliche CO2-Bilanz zum Jahresende ganz schön in Schieflage gerät. Dabei geht Weihnachten – übrigens genau wie viele andere Feste – auch im Einklang mit dem Klima. Und das hat gar nichts mit Verzicht zu tun!

1. Adventsbeleuchtung in LED

Ganz klar: Zu festlicher Stimmung gehört auch eine festliche Beleuchtung! Lichterketten und Schwippbögen werden dabei am besten mit LED-Lämpchen bestückt, denn die verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als Weihnachtsbeleuchtung mit herkömmlichen Glühbirnchen. Das spart allein während der Festtage rund 10 Euro für Stromkosten und spart ordentlich CO2!

2. Schöne Bescherung: Zeit statt Zeug

Keine Frage: Ohne Geschenke wäre Weihnachten nur halb so schön. Aber mal ehrlich: wie oft haben Sie schon Dinge erhalten, die dann in der Schublade gelandet sind? Wie wäre es in diesem Jahr statt unnützen Dingen mit gemeinsamen Aktivitäten, wie einem Theater- oder Konzertbesuch? Das spart Ressourcen, CO2 und schafft langlebige gemeinsame Erinnerungen!
Wenn es doch ein „klassisches“ Geschenk sein soll: Mit nachhaltigen Verpackungsmaterialien sparen Sie Geld und schonen zudem Ressourcen. Gut geeignet ist beispielsweise recyceltes Kraftpapier, dem sie mit getrockneten Blättern oder Tannenzweigen eine persönliche Note verpassen können.

3. Richtig Heizen

Wenn die Familie zusammenkommt, soll natürlich keiner frieren. Doch zu warm sollte es auch nicht werden, denn überhitzte Wohnräume schaden den körpereigenen Abwehrkräften und belasten zudem das Klima. Ob 22 oder 21 Grad – den Unterschied werden Sie kaum bemerken. Doch in einem 110-m²-Einfamilienhaus mit Gasheizung können Sie pro Jahr rund 1.000 kWh und 75 Euro sparen, wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken.

Alle Tipps zum richtigen Heizen haben wir für Sie hier zusammengestellt.

4. Klimafreundliches Weihnachtsmenü

Ein klimafreundlicher Festtagsschmaus bedeutet keinesfalls Verzicht! Achten Sie beim Einkauf einfach drauf, dass vorwiegend biologisch angebaute und regionale Zutaten im Einkaufskorb landen, denn die haben eine bessere Klimabilanz als konventionelle Lebensmittel. Und wie wäre es diesmal mit Margarine statt Butter für die Plätzchen? Pro Kilo Fett sparen Sie so rund 24 Kilogramm CO2! Und auch beim Weihnachtsbraten lohnt der Blick auf vegetarische oder sogar vegane Alternativen: Fleischlose Gerichte liegen im Trend, schmecken gut, sind gesund und verursachen deutlich weniger CO2. Meist sind sie zudem auch günstiger.

5. Ein Weihnachtsbaum ohne Chemie

Knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft – die meisten davon stammen aus eigenen Weihnachtsbaumkulturen. Dort werden die Bäume mit Pestiziden besprüht und der eingesetzte Dünger schädigt langfristig die Böden. Nachhaltige Alternativen sind Weihnachtsbäume mit FSC-Siegel oder ein Mietbaum im Topf.