Energie-Quiz: Die Gewinner stehen fest

Energie-Quiz: Die Gewinner stehen fest

Energie-Quiz: Die Gewinner stehen fest

Solarzellen und Geldscheine

Heizkörper-Thermostat, wärmende Kuscheldecken, Klimabücher, eine Heiz-Beratung vor Ort und hochwertige Glas-Thermoskannen: Die Gewinnerinnen und Gewinner der Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro des Energie-Quiz stehen jetzt fest. Vom 4. Februar bis 8. März haben rund 17.000 Münchnerinnen und Münchner bei unserem Gewinnspiel ihr Wissen rund ums energieeffiziente Heizen getestet.

Umweltreferentin Stephanie Jacobs zog die Preisträgerinnen und Preisträger aus der Lostrommel: „Meine herzlichen Glückwünsche gehen an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Das Interesse von so vielen Münchnerinnen und Münchnern zeigt, dass Energiesparen längst Teil des Alltags vieler Münchner Haushalte geworden ist.“

Energiesparen lohnt sich immer

​Ihr Name wurde dieses Jahr nicht aus der Lostrommel gezogen? Dennoch hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt: Richtiges Heizen spart bis zu 550 Euro Kosten jährlich für jeden Münchner Haushalt. Mit unseren Heiz-Tipps können Sie sofort mit dem Sparen beginnen.

Sie möchten nicht nur beim Heizen sparen, sondern auch beim Strom? Die beliebtesten Stromspar-Tipps hat München Cool City unter die Lupe genommen. Sehen Sie selbst, wie viel CO2-Emissionen und Geld Sie mit welchem Tipp einsparen können. Zu den Stromspar-Tipps

Energieverbrauch beobachten und Geld sparen

Energieverbrauch beobachten und Geld sparen

Energieverbrauch beobachten und Geld sparen

Solarzellen und Geldscheine

„Mach das Licht aus, bitte!“ Diese Aufforderung klingt noch aus Kindheitstagen in unseren Ohren. Besonders vorbildlich gehen Münchnerinnen und Münchner mit dieser Energieform um.
Doch sind Sie sich auch darüber bewusst, dass die Lichtnutzung im Schnitt weniger als 10 Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs in Privathaushalten ausmacht? Wussten Sie, dass Kühlschränke und Gefriergeräte dagegen für 17 Prozent Stromverbrauch verantwortlich sind? Wir bringen Transparenz in Ihren individuellen Stromverbrauch. Dann können Sie ihn optimal drosseln.

1. Transparenz schafft Effizienz

Wer seinen Energieverbrauch kennt, kann einfacher Energie einsparen. So finden Sie heraus, wie viel Strom die Geräte in Ihrem Haushalt verbrauchen: Mit einem Strommessgerät können Sie jedes einzelne Gerät prüfen. Für einen Überblick über alle Geräte lassen Sie Ihren Stromverbrauch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt checken: Jetzt den kostenfreien StromCheck starten und dann individuell beraten lassen.

2. Smarte Tools zum Stromsparen

Mit schlauen Helfern behalten Sie Ihren Stromverbrauch im Blick und vermeiden zu hohe Stromkosten. Zum Beispiel ist der intelligente Stromzähler (Smart Meter) ein guter Freund, wenn Sie Ihren Stromverbrauch reduzieren möchten. Das Tool zeigt Ihnen genau an, wie viel Strom Sie am Vortag oder im vergangen Monat verbraucht haben und protokolliert den aktuellen Stand. Lesen Sie im Dossier, welche weiteren Möglichkeiten für mehr Transparenz beim Stromverbrauch es sonst noch gibt.

3. Die beliebteste Maßnahme: Licht aus!

Wenn es ums Licht geht, verhalten sich Münchnerinnen und Münchner bereits vorbildlich! Beim Verlassen der Räume schalten 90 Prozent von ihnen das Licht aus. Möchten Sie wissen, wie Sie weitere Stromkosten einsparen und den CO2-Ausstoß drosseln können? Mit LEDs. Bei einer Leuchtdauer von 1 Stunde täglich betragen die Stromkosten bei Glühbirnen 6,40 Euro. Im Vergleich dazu liegen die LED-Stromkosten bei nur 1,70 Euro. Ersetzen Sie 10 Glühbirnen durch LEDs und sparen Sie rund 155 Euro und vermeiden im Schnitt 310 kg CO2 im Jahr. Übrigens: Smarte LED-Lampen können auch auf besonders warmes Licht oder andere Farben umgestellt werden.

4. Informationstechnik: größter Stromfresser unserer Zeit

Unsere täglichen Arbeitsgeräte: Desktop-PC, Drucker, Fernseher, HiFi-Anlagen und Radios sind meist ständig auf Standby. Tatsächlich nutzen wir die meisten Geräte viele Stunden täglich gar nicht. Schalten wir sie ganz aus, macht sich das deutlich in unserer Haushaltskasse bemerkbar. Satte 115 Euro und 235 kg CO2 kann ein durchschnittlicher Haushalt so jährlich sparen. Zudem sind Laptops deutlich sparsamer als Desktop-PCs. Sie können sich über weitere 65 Euro freuen.

5. Energie sparen mit energieeffizienten Geräten

Sollte bei Ihnen ein mindestens zehn Jahre alter Kühlschrank in der Küche stehen, lohnt es sich meist, diesen auszutauschen, bevor er kaputt geht. Im Vergleich verbraucht ein altes Kühlmodell im Schnitt 329 Kilowattstunden im Jahr, was umgerechnet 96 Euro ergibt. Mit einem neuen Kühlschrank (A+++) können Sie jedes Jahr bis zu 241 Kilowattstunden und 71 Euro einsparen.

Mit dem KühlCheck von München Cool City können Sie überprüfen, ob sich auch bei Ihnen ein Tausch lohnt und wie viel CO2 und Geld Sie mit einem neuen, energieefiizienten Kühlschrank sparen würden.
Weitere Stromspar-Tipps finden Sie hier.

Heizkosten verstehen und drosseln

Heizkosten verstehen und drosseln

Heizkosten verstehen und drosseln

Solarzellen und Geldscheine

© ri / Pixabay

Jedes Jahr zur Winterzeit flattert die Heizkostenabrechnung in viele Haushalte. Das mehrseitige Schreiben kann Münchner Mieterinnen und Mietern sowie Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern schnell Kopfzerbrechen bereiten. Denn die einzelnen Kostenpositionen sind häufig schwer nachvollziehbar: Ergibt diese Abrechnung Sinn? Dabei machen Heizkosten den größten Anteil an Nebenkosten in privaten Haushalten aus. Ein großes Plus entsteht in den Kassen derjenigen Haushalte, die Ihren Verbrauch nachvollziehen und so in Zukunft unnötige Heizkosten vermeiden können.

1. Grundsätzliches zu Ihrer Heizkostenabrechnung

Eine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung steht Ihnen laut Gesetz unbedingt zu – bei Fernwärme und Zentralheizungen werden die Kosten geteilt. Die Voraussetzung dafür ist, dass zur korrekten Erfassung Ihres individuellen Verbrauchs alle Heizkörper mit Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern ausgestattet sind. Sollte in Ihrem Gebäude die Warmwasseraufbereitung zentral erfolgen, wird der Wasserverbrauch mit Wasserzählern gemessen.

2. So wird richtig abgerechnet

Heizkosten werden für Gebäude mit einer zentralen Heizungs- und Warmwasseranlage einmal jährlich verbrauchsabhängig berechnet. In der gesetzlich verpflichtenden Heizkostenverordnung ist geregelt, wie Heizkosten für Gebäude auf Mieterinnen und Mieter, Eigentümerinnen und Eigentümer verteilt werden müssen. Nur ein Teil der Heizkosten darf nach dem Verbrauch abgerechnet werden: Zwischen 50 und 70 Prozent. Die übrigen 30 bis 50 Prozent der Heizkosten werden meist nach dem Maßstab der Wohnung verteilt. Wichtig: Jede Kostenart muss einzeln aufgelistet sein! Der Verteilschlüssel, nach dem die Kosten auf die Haushalte umgelegt werden, gehört mit Erläuterung auf die Heizkostenabrechnung.

3. Wo steht was? Kurzleitfaden zur Heizkostenabrechnung

Auf der ersten Abrechnungsseite sind die Aufstellung aller Heizkosten und die Abrechnungszeiträume zu finden. In diesem Abschnitt wird Ihnen direkt mitgeteilt, ob Sie etwas nachzahlen müssen oder Geld zurückgezahlt bekommen. Im ersten Teil der Abrechnung geht es dann um die Kosten für den Brennstoffkauf wie Gas, Öl oder Fernwärme. In der Abrechnung sind auch Heiznebenkosten enthalten, die für die Wartung und die Heizkostenverteilung, Verbrauchsmessung etc. veranschlagt werden.

Zum Abschluss finden Sie den tatsächlichen Verbrauch und die Gesamtkosten. Diese werden mit der von Ihnen geleisteten Vorauszahlung verrechnet. Auf der letzten Seite lesen Sie den noch zu leistenden Betrag oder den an Sie zu überweisenden Erstattungsbetrag. Sehen Sie in der interaktiven Muster-Heizkostenabrechnung alle Details auf einen Blick.

4. Checkliste: Das sollte in Ihrer Heizkostenabrechnung stehen

✔ Abrechnungsersteller
✔ Abrechnungszeitraum
✔ Brennstoff- und ggf. Lieferkosten
✔ alle Heiznebenkosten
✔ Verteilschlüssel
✔ tatsächlicher Verbrauch
✔ geleistete Vorauszahlung
✔ zu zahlende bzw. zu erstattende Gesamtkosten

5. Gründe für zu hohe Heizkosten

Sollte die Heizungsanlage nicht optimiert oder veraltet oder das betreffende Gebäude nicht ausreichend wärmegedämmt sein, fallen Heizkosten unnötigerweise höher aus. Zudem sind Heiznebenkosten öfter überhöht. Zu den überhöhten Kosten gehören beispielsweise der Betriebsstrom, die Gebühren für den Messdienstleister oder die Heizungswartung. Von etwa 18 Millionen Heizkostenabrechnungen werden 37 Prozent fehlerhaft versendet (Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband).

6. Den Energieverbrauch mit dem HeizCheck kostenfrei online überprüfen

Sie verstehen Ihre Heizkostenabrechnung nicht? Die einfache Lösung: Mit dem Heizkostenrechner können Sie prüfen, wie Sie Ihren Energieverbrauch unter Kontrolle bringen und welche Kosten Sie einsparen können. Haben Sie Ihre neueste Abrechnung parat? Dann machen Sie den HeizCheck von München Cool City. In nur fünf Minuten erfahren Sie, wie hoch oder gering Ihre Kosten im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sind.

7. Hilfe vom Profi

Es ist sinnvoll, die Kosten für das Erstellen der Heizkostenabrechnung regelmäßig prüfen zu lassen und möglichst mehrere Angebote zu vergleichen. Kostenfreie Hilfe finden Sie beim Heizspiegel. Bei etwaigen Unstimmigkeiten in der Heizkostenabrechnung ist auch der kostenfreie Basischeck der Verbraucherzentrale hilfreich.

Heizkosten sparen durch richtiges Lüften

Heizkosten sparen durch richtiges Lüften

Heizkosten sparen durch richtiges Lüften

Solarzellen und Geldscheine

Moment mal… Lüften soll Heizkosten sparen? Kann das sein? Tatsächlich: Das falsche Lüftungsverhalten kann Ihre Heizkosten ganz schön in die Höhe treiben – und sogar schlimmstenfalls auf Kosten Ihrer Gesundheit gehen. Darauf sollten Sie achten:

Stoßlüften statt Fenster auf Kipp

Fenster auf Kipp versprechen eine gute Dauerbelüftung, in Wirklichkeit erfolgt aber kaum qualitativer Luftaustausch. Dafür kühlen die Wände um das Fenster herum aus und Kondenswasser aus der wärmeren Innenluft lagert sich ab. Zum Erwärmen der Wände müssen Sie dann kräftig heizen und die angesammelte Feuchtigkeit kann leicht zu Schimmelbildung führen. Besser ist es, die Fenster ganz aufzumachen und am besten für richtigen Durchzug zu sorgen.

Wie lange Lüften im Winter?

In der kalten Jahreszeit genügt es, wenn Sie drei bis vier Mal täglich die Fenster fünf Minuten öffnen. In dieser Zeit unbedingt darauf achten, die Heizkörperthermostate herunterzudrehen, sonst geben die Heizungen durch den kalten Luftzug Vollgas. Komfortabler geht das mit smarten Thermostaten, die mit Fensterkontakten ausgestattet sind und dann selbstständig herunterregeln.

Tipp: Sie haben zu Hause einen Wäschetrockner oder Waschtrockner? Normalerweise empfehlen wir, Wäsche einfach auf Ständer oder Leine trocknen zu lassen – dem Klima zuliebe. Im Winter kann es aber klimafreundlicher sein, die Wäsche im Trockner zu trocknen. Denn wird im Winter viel Wäsche drinnen aufgehangen, muss die Feuchtigkeit entsprechend öfter abgelüftet werden und das kann die Heizkosten in die Höhe treiben. Entscheidend ist der energetische Zustand von Haus und Heizanlage: Bei einer alten, ineffizienten Heizung ist ein (moderner) Trockner meist die effizientere Wahl bei kalten Außentemperaturen.

Neues Jahr – neue Chancen für mehr Nachhaltigkeit

Neues Jahr – neue Chancen für mehr Nachhaltigkeit

Neues Jahr – neue Chancen für mehr Nachhaltigkeit

Solarzellen und Geldscheine

Tschüss 2019, willkommen 2020 – das Team von München Cool City wünscht Ihnen ein frohes und glückliches neues Jahr! Haben Sie ein paar gute Vorsätze für 2020 gefasst? Wie wäre es zum Beispiel mit unseren Vorschlägen für ein neues Jahr mit grünem Fußabdruck?

1. Endlich zu Ökostrom wechseln

Jeder zweite Grundversorger erhöht in diesem Jahr die Preise. Günstiger und klimafreundlicher geht’s mit einem Ökostrom-Tarif. Im Vergleich zu konventionellem Strom verursacht Ökostrom rund 90 Prozent weniger CO2-Emissionen und spart einem 4-Personen-Haushalt durchschnittlich 105 Euro im Jahr ein. Damit der Tarif wirklich die Energiewende hier vor Ort unterstützt, sollten Sie auf zertifizierten Ökostrom mit ok-power-Label oder Grüner-Strom-Label achten.

2. Standby-Verbrauch vermeiden

Handykabel nach dem Laden abziehen, Fernseher richtig ausschalten und das Sound-System über die schaltbare Steckdosenleiste vom Strom trennen – all das sind ein paar Handgriffe extra. Für Klima und Geldbeutel sind sie allerdings mehr als sinnvoll, denn mit einem vollständigen Verzicht auf Standby kann ein 3-Personen-Haushalt im Schnitt jährlich bis zu 100 Euro und 210 kg CO2 sparen.

3. Fleischfreie Tage oder Veggie-Challenge​

Es ist kein Geheimnis: Fleisch und Milchprodukte sind echte Schwergewichte auf der Klimawaage. Wie wär’s im neuen Jahr deshalb mit einem Veggie-Vorsatz? Sie müssen ja nicht gleich zum Vegetarier werden, aber vielleicht machen Sie mit Freunden oder Familie mal einen vegetarischen Monat oder einen veganen Freitag. Sie werden überrascht sein, welche kulinarischen Möglichkeiten sich Ihnen bieten – und Sie tun dem Klima und Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

4. Sparduschkopf installieren

Bei jeder Dusche bares Geld und ordentlich CO2 sparen? Mit einem Sparduschkopf gar kein Problem. Sparduschköpfe mischen dem Wasser Luft bei und reduzieren so unmerklich den Warmwasserverbrauch um bis zu 50 Prozent. Auf das Jahr betrachtet sind das pro Person rund 130 Euro und 215 kg weniger CO2! Die Investition von 20 Euro fällt dagegen kaum ins Gewicht.

5. Fahrrad aus dem Keller holen​

Mehr Bewegung steht bei vielen Münchnerinnen und Münchnern in den guten Vorsätzen. Also machen Sie ernst: Fahrrad raus aus dem Keller, einmal gut durchchecken lassen und rauf auf den Fahrradsattel statt aufs Gaspedal! Wenn die Arbeitsstelle zu weit weg ist, dann versuchen Sie andere Wege zu ersetzen. Ein Fahrradausflug entlang der Isar entspannt und ist viel klimaschonender, als der Ausflug mit dem Auto.
Mehr Ideen für einen klimafreundlichen Start in das neue Jahr finden Sie in der Rubrik „Jetzt starten“.